Warum Opfikon und Wallisellen

Seit dem Jahr 2009 übe ich in Opfikon das Amt als Friedensrichterin aus. Die tägliche Auseinandersetzung mit komplexen Themen, den involvierten Menschen und einer gemeinsamen Lösungsfindung faszinieren mich stets aufs Neue. Eine spannende Aufgabe, der ich mich auch gerne weiterhin stellen möchte. Meine erneute Kandidatur für das Friedensrichteramt in Opfikon für die Amtsdauer 2015 - 2021 resultiert aus der Freude und Befriedigung an der bisherigen Amtstätigkeit.

Da der amtierende Friedensrichter von Wallisellen, Karl Keller, sich 2015 nicht mehr zur Wahl stellen wird und ein Friedensrichter in mehreren Gemeinden gewählt werden kann, habe ich mich entschieden, zusätzlich zur Kandidatur in Opfikon auch eine solche in Wallisellen, meiner Wohngemeinde, einzureichen.

Verstärkt ist die Fokussierung von Fachkompetenz in verschiedenen Aufgaben öffentlicher Organe festzustellen. Sofern die Wähler von Opfikon und Wallisellen mir ihr Vertrauen aussprechen würden, könnte ich in beiden Gemeinden als Friedensrichterin tätig sein. Trotz einer Personalunion würden die beiden Ämter gesondert in den beiden Gemeinden wahrgenommen. Hingegen liessen sich administrative Arbeiten durch eine Fachkraft erledigen. Diese auch ökonomisch sinnvolle Entlastung von organisatorischen Aufgaben orientiert sich an anderen grösseren Gemeinden, wo sich die Friedensrichter auf die Verhandlungsführung bzw. Lösungsfindung konzentrieren und administrativ unterstützt werden.

Selbstverständlich wäre die Verfügbarkeit der Friedensrichterin auf jeden Fall in beiden Gemeinden sicher gestellt und jede Gemeinde behält ihr Friedensrichteramt - ein System, das bereits verschiedene Kolleginnen und Kollegen in Bezirk und Kanton leben.