Warum Friedensrichterin

2009 wurde ich als Friedensrichterin von Opfikon gewählt. Ein Amt, das ich seither mit grossem Engagement und Freude ausübe, insbesondere auch deshalb, weil ich neben meiner Lebenserfahrung auch die im Verlauf meines Ausbildungs- und Berufsweges gewonnenen Fähigkeiten und Fertigkeiten aus den verschiedensten Bereichen einbringen kann.

Dabei wird mir immer wieder bewusst, wie gross die Bedeutung ungelöster Konflikte sein kann und wie viel Energie Ungelöstes von allen Beteiligten absorbieren kann. Mit der Tatsache, dass einem in schwierigen Situationen die Distanz zur Lösungsfindung fehlen kann, waren wohl die meisten schon einmal konfrontiert.
Dass ich als Friedensrichterin in solchen Situationen meine bisherigen Erfahrungen,
mein Wissen, meine Fähigkeiten und Fertigkeiten kompetent und lösungsorientiert
eingeben kann, schätze ich in meiner Tätigkeit sehr und lebe den Grundsätzen
der Friedensrichter

„zuerst schlichten – dann richten“

gerne nach.